Sonntag, 1. Juni 2014

We own the night Berlin 2014

Vorgestern war der große Tag endlich da auf den ich mich schon seit Monaten gefreut habe. Der 10km Lauf We own the night von Nike ist nur für Mädels und perfekt auf die meisten von Ihnen zugeschnitten. Es ist nicht nur ein Lauf, es ist riesiges Event, welches sich über Monate erstreckt und vorgestern in einem wunderbaren Lauf gemündet hat.
Schon im Voraus wurden Trainerläufe, ein Party Run, ein Movie Run und eine Shopping Night angeboten, um die Vorfreude auf das Event ins unermessliche zu steigern.
Auch das Race Pack, welches bei den meisten Läufen höchstens eine Startnummer und ein Shirt enthält, hat viele Mädchenaugen zum leuchten gebracht. Neben kleinen Gutscheinen von mymuesli und DriveNow war auch ein Schminkset von NYX zusätzlich zu den Startunterlagen (natürlich alles sehr stilvoll in schwarz und türkis gehalten) und dem Laufshirt in dem trendigen Gymsack.




Als ich dann also vorgestern gegen 19:00 das Race Village betrat, erwartete mich eine sehr schicke Festival Atmosphere (geht sowas? wirkte halt so auf mich). Alle Stände waren kleine weiße Zelte, welche um ein
großes, weißes Zelt in der Mitte verteilt waren. Ringsum waren Sitzsäcke, Decken und andere kleine Sitzmöbel in den Farben weiß, türkis und violett verteilt, wo schon viele Mädels Sonne genossen. Der Rest stand entweder bei den Klos (übrigens ausreichend vorhanden und für ein Event dieser Größenordnung auch relativ sauber, aber waren ja auch 98% Mädels :P), an einem der Stände um sich vor dem Lauf noch einmal hübsch machen zu lassen oder an den vielen vielen Fotostationen.

Gegen 20:00 wurde dann dazu aufgerufen, die Taschen an der Garderobe zu verstauen und sich zum Warm Up in den Startbereich zu begeben.
Wenig später standen wir dort nun und der Platz füllte sich. Als das Warm Up dann anfing, konnte man aus Platzmangel kaum noch einen Arm, geschweige denn ein Bein heben, was für ein vernünftiges Aufwärmen nicht gerade förderlich war, aber die Stimmung war spitze. Als dann der Countdown auf dem riesigen Tor startete, welches zuvor Fotos von der Trainings Journey zeigte, waren alle mehr als bereit die 10k zu rocken. 3...2...1..GO!

Die 10k

"Eine türkise Welle die uns überrollt" so beschrieb der Moderator die ersten Momente nach dem Startschuss. Der Start war jedoch etwas holprig, da direkt hinter dem Tor eine Kurve kam, wo schon direkt die ersten Fans standen und uns wie verrückt angefeuert haben.
Nach ca. 2 Kilometern kamen wir schon zur Swinemünder Brücke, welche selbstverständlich schön bergauf ging und auch so richtig schön lang war...nur mal nebenbei bemerkt: ich und bergauf laufen werden in diesem Leben keine Freunde mehr. Aber wo es bergauf geht geht es zum Glück auch wieder bergab, nachdem man auf der Brücke einen wunderbaren Blick auf die untergehende Sonne hatte.
Einen Kilometer weiter ging es wieder bergauf (diesmal die Bornholmer Brücke, auch schön hoch und lang).
Danach begann für mich der schönste Teil des Laufs. Es ging unter bunt beleuchteten Bäumen und Unterführungen lang, vorbei an Fans und Läuferinnen, welche bereits auf dem Rückweg waren (mehr Motivation geht nicht!). Leute haben uns aus Balkonen zugejubelt, Tücher geschwungen oder auch die Vuvuzela mal wieder angestimmt, um uns so richtig anzufeuern. Diese Strecke hätte für mich ewig so weiter gehen können. Doch wie ich schon angesprochen habe: wir mussten auch wieder zurück, über beide Brücken!
Die Bornholmer habe ich noch gut geschafft, bei der Swinemünder wurde mir dann schon komisch aber mit dem Gedanken "Los jetzt, ein aller letztes mal bergauf und dann nur noch den Endspurt genießen" habe ich auch das geschafft.
Doch als wir dann wieder in den Mauerpark einbogen, welcher sowohl Start als auch Ziel war, wurde mir schlecht, sehr sehr schlecht, denn vor mir sah ich eine türkise Schlange, welche einen Berg hochging. In dem Moment wollte ich mich einfach nur auf den Boden setzen und wie ein kleines Kind heulen, dass ich dort nicht hoch will. Doch ich bin nicht der Typ der aufgibt und um meiner Übelkeit nicht den Rest zu geben, bin ich diese (nun aber wirklich!) allerletzte Steigung hochgegangen, um danach weiter zu joggen und schließlich nach 1:06 Stunden ins Ziel zu sprinten. Keine tolle Zeit für mich persönlich aber Hauptsache geschafft! Juhuuu!



Als Belohnung gab es ein wunderschönes Goldkettchen und Kokoswasser von Vitacoco für mich (Hallelujaaaah). Doch die viel größere Belohnung war das sich anschließende Konzert von Miss Platnum, was meinen Tag perfekt enden ließ.



Was ich Euch damit sagen will: gebt nicht auf! Am Ende seid Ihr umso fröhlicher über Eure tollen Erfolge.

Wenn Ihr mal die Möglichkeit habt bei We own the night dabei zu sein, dann tut es! Es ist grandios!




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