Dienstag, 7. April 2015

Trinkst du noch oder detoxt du schon? - der Juice Cleanse von Antidote

Hallo ihr Lieben,

die erste Woche des Project Change ist vorbei und somit auch unsere angekündigte Saftkur. Wie es mir damit ergangen ist und was ihr dabei zu beachten habt, könnt ihr jetzt hier nachlesen.

Was ist ein Juice Cleanse und für wen ist er geeignet?

Bei einem Juice Cleanse geht es darum Schadstoffe, die durch industriell gefertigte Nahrung und die Umwelt aufgenommen werden, aus dem Körper zu schleusen. Dabei wird dieser ausschließlich durch verschiedene Säfte ernährt, die speziell auf den Tageszyklus des Körpers eingestellt sind. Auch wenn man dabei relativ wenige Kalorien zu sich nimmt und es auch gesund ist, handelt es sich dabei nicht um eine Diät oder insgesamt einer Methode zur gesunden Abnahme!!! Natürlich wiegt man am Ende weniger, aber das liegt eher an dem Verlust des eingelagerten Wassers, welches mit den Schadstoffen aus dem Körper gespült wird. Das Gewicht wird sich nach dem Cleanse wieder nach oben regulieren, jedoch fühlt man sich besser, die Haut wird klarer und man hat mehr Energie.

Wie sehen die Säfte aus? Schön fruchtig und süß, wie man Saft eben kennt?



Nein, so ist es nicht. Es handelt sich dabei um kaltgepresste Säfte, wie man sie auch in einer ähnlichen Qualität an dem heimischen Entsafter herstellen kann. Dadurch bleiben all die guten Mirkonährstoffe. wie Vitamine und Mineralstoffe, erhalten. Lecker sind die Säfte trotzdem, wenn man sich von dem bekannten Apfel- und Orangensaft gedanklich lösen kann.

Diese Säfte gab es für unseren Juice Cleanse großzügiger Weise von Antidote



Liquid Salad: grüner Saft aus viel frischem Gemüse und etwas Obst, schmeckt irgendwie knackig ( wenn ein Saft denn so schmecken kann) und leicht zitronig, säuerlich

Pineapple Express: ein Saft aus Ananas, Apfel und Minze, der schön süß und fruchtig schmeckt mit einer kleinen Pfefferminzteenote

Karotte Kid: Möhrchensaft, schmeckt viel besser als man denkt. wie ein leicht süßer, frischer Möhrensalat

Gingerade: Sehr scharfe Limonade aus Zitrone und Ingwer

Just Beet it: lecker lecker rote Beete Saft
Johnny Cashew: süß, zimtige Cashewmilch

Also rein geschmacklich war die Saftkur keine Herausforderung. Bis auf die Gingerade (war mir persönlich etwas zu scharf) hat mir alles wunderbar geschmeckt, aber ich bin ja auch eine kleine Safttante und nehme super gern Gemüse zu frischen Säften dazu. 

Aber wie erging es mir während der gesamten 5 Tage? (wem Klogeschichten zu intim/eklig/gruselig sind, liest jetzt bitte nicht weiter! :P)

5 Tage ohne richtiges Essen ist schon schwer. Man kann es sich kaum vorstellen, aber ich hatte nie  wirklichen Hunger mit Magenknurren, wie ich ihn jetzt schon habe, wenn ich mal länger als drei Stunden nichts esse. Ich habe eher das Kochen und einfach dieses beruhigende, was Essen oft nach der Arbeit für mich bedeutet, vermisst. Auch Gelüste kamen erst nach dem zweiten Tag auf. Bis dahin war alles easy, entspannt und lecker. Wer mir auf Snapchat (idaeichel) folgt, konnte das auch sehen.

 Ich bin schon am ersten Tag in gefühlt jeder Stunde zum Pipi machen auf Klo gerannt und hatte das Gefühl, als hätte ich statt einem Saft und etwas Wasser, 5 Liter Wasser in dieser einen Stunde getrunken! Alles schön durchgespült. Auch Sport war absolut kein Problem, obwohl ich mich da auch erst einmal belesen habe, ob dem abgeraten wird. Wenn man Sport gewohnt ist, ist das kein Problem. Ich hatte weder Einschränkungen in der Kondition noch bei der Kraft. Jedoch ist es erneut nicht zu empfehlen, den Cleanse als Diät zu sehen und dann in den 5 Tagen auf einmal exzessiv mit Sport an zu fangen. Lieber auf den Körper hören und solltet ihr euch nicht danach fühlen, macht ihr eben kein Sport, den ihr normaler Weise in eurem Alltag habt. Ab dem 3. Tag hatte ich sehr sehr starke Gelüste nach Hülsenfrüchten, Fisch und Eiern. Was alle diese Lebensmitteln gemeinsam haben ist denke vielen von euch schon klar. Sie enthalten alle viele Proteine, welche ich sonst immer in den Fokus meiner Ernährung stelle und die mir während der Saftkur anscheinend gefehlt haben. Es ist schon verrückt, wie gut der Körper weiß, was er will. Am dem 4. Tag ging es mir leider nicht besonders gut. Meine Verdauung wurde auf einmal wieder aktiv und wollte mich nicht in Ruhe arbeiten lassen, weswegen ich ab dem 4. Tag ganz langsam angefangen habe etwas zu essen. Allein die Vorstellung ich hätte erst am Ostermontag bei Omas Braten wieder angefangen etwas zu essen, dreht mir den Magen um. Nach dieser Zeit ohne feste Nahrung merkt man jedes kleine Stück Gemüse im Magen, weswegen ich euch auch auf jeden Fall zu einem Übergangstag vom Saft wieder zum festen Essen raten würde.



Alles in allem hatte ich jedoch überraschend viel Energie für die geringe Menge an Kalorien (denke mehr als 700 Kalorien werden nicht zusammen gekommen sein) die man aufgenommen hat. Auch richtigen Hunger gab es kaum, sowie Schwächegefühle oder gar Heißhunger auf Ungesundes. 
Auch das häufige Pipi gehen unterstützt mein Gefühl, dass wir ordentlich gedetoxt haben und einiges ausgespült wurde. Man hat erstmal wieder geschmeckt wie unglaublich lecker ein Blatt Salat ist oder wie unglaublich salzig ein Stück Salami ist. Aber ich denke beim nächsten Juice Cleanse (und der wird definitiv kommen) reichen dann glaube auch 3 Tage.

Doch das Beste kommt zum Schluss, auf all unseren Profilen gibt es einen Juice Cleanse für euch zu gewinnen! Visit www.instagram.com/idaeichel


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